Schreckensdiagnose Krebs/ Beispiele, die Hoffnung geben: Nasentumor bei Kater Jimmy
- Carmen Schiefer

- 28. Aug. 2023
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 31. Aug. 2023
Eine liebe Kundin bat mich im Oktober 2022 um Hilfe: Kater Jimmy, 16 Jahre alt, hatte einen Tumor auf der Nase entwickelt, vermutlich ein Plattenepithelkarzinom. Er bekam bereits seit 3 Monaten Cortison und zuerst sah es noch ganz gut aus: Der Tumor wuchs zunächst nicht und Jimmy ging es recht gut, obwohl er schon ein wenig abgenommen hatte. Nach 3 Monaten trat allerdings eine besorgniserregende Änderung ein, denn der Tumor wuchs wieder und zwar Richtung rechtes Auge, von der Nase war kaum noch etwas zu erkennen, er rieb sich oft an der Stelle, so dass der Tumor anfing zu bluten und dann auch schneller wuchs.
Für meine Kundin war klar, dass sie eine "alternative" Krebsbehandlung definitv versuchen möchte, ihr Mann hingegen konnte sich nicht vorstellen, dass Naturheilkunde bei Krebs überhaupt etwas verbessert. Konnte hier wirklich noch etwas anderes helfen, ausser Bestrahlung? Das war definitv keine Option für Jimmy und wurde von den Besitzern abgelehnt. Die langen Autofahrten, dauernd den Kater für Bestrahlung in Narkose versetzen, das ging wirklich gar nicht!

Hier auf dem Bild kann man leider sehr gut erkennen, wie groß der Tumor schon ist und dass das rechte Auge ebenfalls ein wenig kleiner erscheint. Das Blut drückte sich aus dem Tumor heraus und erscheint als kleine Tröpfchen. Es war also höchste Eisenbahn, etwas mehr, als nur Cortison zu versuchen.
Ich habe bei solchen Tumoren sehr gute Erfahrungen mit der Horvi-Enzymtherapie gemacht. Die Grundlage der Horvimittel sind tierische Gifte von Schlangen, Salamandern, Kröten und Spinnen, welche von ihren Eiweißträgermolekülen gereinigt wurden und so die sogenannten Reingifte oder Reintoxine entstehen. Diese werden dann stark verdünnt und können therapeutisch eingesetzt werden. Es sind KEINE homöopathischen Mittel.
Ich wählte die Mittel gemäß meiner Anamnese, Tumorart und -stadium aus und gestaltete einen wöchentlichen Therapieplan, der bei Jimmy auch ein blutstillendes Mittel beinhaltete. Dazu kamen noch spezielle Unterstützung der Schilddrüse und der Nieren/ Harnorgane, da hier ebenfalls einiges im Argen war.
Jimmy nahm die Mittel gut an, die ich bei Katzen prinzipiell oral geben lasse, damit der Therapieplan so stressfrei wie möglich umgesetzt werden kann.
Aufgrund der Infektionsgefahr der offenen Stellen auf der Nase, empfahl ich, den offenen Bereich zusätzlich mit kolloidalem Silber zu behandeln, bis die Wunden sich geschlossen hatten.

Nach etwa einem Monat Behandlung sah die Nase schon wesentlich besser aus. Der Tumor blieb geschlossen, ohne weitere Blutungen und offene Stellen, der Umfang war insgesamt schon ein wenig zurückgegangen. Gerade der Bereich, der sich schon Richtung rechtes Auge vergrößert hatte, war deutlich kleiner geworden und Jimmy ging es richtig gut. Er hatte auch wieder Lust rauszugehen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Besitzer sehr erstaunt, was die Therapie bei ihrem Katerchen erreicht hatte und Jimmy's "Papa" wandelte sich zu einem Befürworter von Naturheilkunde bei Krebserkrankungen. Sie machten fleißig und gewissenhaft weiter und wir hielten regelmäßig Kontakt und ich erhielt auch regelmäßig Bilder von Jimmy.

Und das ist Jimmy heute, im August 2023.
Der Tumor geht weiterhin zurück, wenn auch in langsameren Schritten, aber es ist eine wunderbare Tendenz. Er genießt sein Leben, ist gut drauf, frisst gut, streunert gerne durch die Gegend und alle drei sind mehr als nur zufrieden uuuund: es wächst sogar wieder ein wenig Fell auf der Nase, Hurra!
Jimmy ist für mich ein so tolles Beispiel, dass es sich lohnt, ein wenig über den Tellerrand zu schauen und Naturheilkunde eine Chance zu geben. Es lohnt sich auch, für sein Tier zu kämpfen und nicht aufzugeben. Sicherlich ist nicht jeder Verlauf wie bei Jimmy, aber wie ich immer sage: „Nur wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
Ich bin mir sicher, dass Jimmy für seine Dosenöffner ein ganz dickes Dankeschön auf Lager hat!
Eure Carmen Schiefer
Zertifzierte Tierheilpraktikerin





Hallo! Vielen Dank für diesen wirklich bewegenden Beitrag. Die Geschichte von Jimmy hat mich tief berührt, und ich teile Ihre Ansicht vollkommen, wenn es um die emotionale Achterbahn geht, die eine solche Diagnose mit sich bringt. Anfangs war ich auch skeptisch, ob ein solcher Text wirklich Hoffnung spenden kann, gerade bei einem so ernsten Thema wie der Diagnose einer schweren Krankheit. Aber Sie haben es geschafft, genau das zu vermitteln. Besonders beeindruckend fand ich, wie Sie die Nuancen dieser Situation herausgearbeitet haben. Man denkt oft, man versteht die Tragweite, aber erst durch solche persönlichen Erzählungen wird einem bewusst, wie vielschichtig die Herausforderungen sind. Das regt wirklich zum Nachdenken an. Ich habe es so noch nie betrachtet, und das ist für…
Liebe/r [Name des Blogautors], vielen Dank für diesen wirklich tiefgründigen Beitrag. Er hat mich sehr zum Nachdenken gebracht, besonders im Hinblick auf die schreckliche Diagnose Krebs. Du sprichst mir da wirklich aus der Seele, denn es ist ein Thema, das uns alle auf die eine oder andere Weise berührt. Die Geschichte von Kater Jimmy ist beeindruckend und ich werde sie mir definitiv als Referenz behalten, wenn es darum geht, wie man mit solchen Situationen umgehen kann. Ich finde es auch wichtig, dass du betonst, wie kontextabhängig eine solche Diagnose ist. Was für den einen eine unüberwindbare Hürde darstellt, kann für einen anderen anders aussehen, je nach Umständen und Unterstützung. Dein Artikel hat mir geholfen, dieses komplexe Thema Krebs besser zu…
Absolut stimme ich hier zu, die Diagnose Krebs ist ein wahrer Schock. Ich frage mich, ob die hier vorgestellten Herangehensweisen auch für jemanden geeignet sind, der gerade erst mit dieser Diagnose konfrontiert wird und noch am Anfang des Weges steht. Es ist wirklich faszinierend, wie Sie diese komplexe Thematik beleuchten, und ehrlich gesagt, das wirft bei mir viele weitere Fragen auf. Der Inhalt ist wirklich hochwertig, da kann man nur den Hut ziehen. Ich hatte tatsächlich eine ähnliche Erfahrung in meinem Umfeld, die mich sehr bewegt hat. Aber darüber werde ich vielleicht ein anderes Mal mehr erzählen, wenn ich die Gedanken dazu etwas geordnet habe. Was mich aber am meisten beeindruckt, ist die Art und Weise, wie Sie die Thematik…
Dieser Beitrag hat mich wirklich berührt, denn die Diagnose Krebs ist etwas, das leider viele von uns auf die eine oder andere Weise kennen. Mir kommt die Geschichte von Kater Jimmy unglaublich bekannt vor, auch wenn es bei uns eine andere Diagnose war. Gerade in solchen Momenten, wenn die Welt Kopf steht und man sich hilflos fühlt, sucht man nach Informationen und vor allem nach Hoffnung. Wo genau kann man denn noch mehr über solche schrecklichen Diagnosen und die damit verbundenen Erfahrungen erfahren? Ich bin wirklich beeindruckt, wie Sie diese sensible Thematik angehen und Beispiele geben, die Mut machen. Es ist so wichtig, dass solche Geschichten erzählt werden. Ich frage mich, wie sich die Behandlung und die Heilungschancen für solche…
Jimmy und seine Familie sind überaus glücklich , daß wir Carmen haben.
VIELEN VIELEN Dank liebe Carmen!!!